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G-91 im Werksmuseum Motorenfabrik Oberursel

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Fiat G-91 - 31+99

(GKMO - Helmut Hujer – Februar 2012)  Das am Tag der offenen Tür am 31. August 2008 erstmals der Öffentlichkeit vorgestellte Ausstellungsflugzeug wurde 1963 bei der damaligen Firma Dornier in Oberpfaffenhofen hergestellt und dann bis 1982 bei der Waffenschule 50 der Luftwaffe in Erding und Fürstenfeldbruck als 31+99 eingesetzt, anschließend bis 1992 als 99+08 bei Condor Flugdienst. Nach dem letzten Flug einer deutschen G-91 landete die 99+08 zusammen mit einer Schwestermaschine am 2. Oktober 1992 auf dem Fliegerhorst in Faßberg in Niedersachsen. Dort ist sie noch, schwarz-rot-golden lackiert, für Demonstrationszwecke verwendet worden, bevor sie auf einem entlegenen Abstellplatz in einen Dornröschenschlaf verfiel.

Die Wiedergeburt: Im September 2006 haben wir die 99+08 in Faßberg aufgespürt, und im März 2007 einen Übernahmevertrag mit dem BWB der Bundeswehr schließen können. Im Mai 2007 haben wir das in seine Hauptbauteile zerlegte Flugzeug von Wunstorf nach Erding zur Neulackierung transportiert, und am 30. Oktober 2007, piekfein lackiert und beschriftet, endlich nach Oberursel holen können. Der Rumpf und die Tragflächen wurden nun hier, direkt neben der bereits errichteten Tragstütze mit ihrem mächtigen Betonfundament, aufgebockt und winterfest verzurrt.
Nachdem ein Konzept zur Verbindung der filigranen Flugzeugzelle mit der massiven Tragstütze gefunden war, haben wir einen etwa 400 kg schweren Verbindungsrahmen herstellen lassen. Nach dessen Einbau konnten am 04. Juni 2008, wieder mit Hilfe eines großen Autokrans, die Tragflächen an den Rumpf montiert, und dieser Körper dann auf die Tragstütze gehoben werden. Bis Ende August 2008 folgten dann in mehreren Aktionen der Anbau des Seitenleitwerks und der Höhenleitwerke, der Flügeltanks, sowie verschiedener Verkleidungen und Einzelteile. Nach Kosmetikarbeiten und dem Aufstellen der Informationstafeln war nun das Exponat fertig für die erste öffentliche Vorstellung am Tag der offenen Tür am 31. August 2008.
Nach weiteren Feinarbeiten wurde das Projekt mit der abschließenden Versiegelung der Flugzeugoberfläche mit Klarlack im August 2010, nach etwa 800 freiwilligen Arbeitsstunden, abgeschlossen.



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