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Ziele und Aufgaben


Der Geschichtskreis befasst sich mit seiner Arbeitsgruppe Werksgeschichte um die Erforschung, Dokumentation und Veröffentlichung der Werksgeschichte der Motorenfabrik Oberursel, und betreibt hierzu das Geschichtsarchiv MO und eine Fachbibliothek. So lautet der in Paragraph 4 der Satzung des GKMO beschriebene Auftrag.
Die Motorenfabrik Oberursel war schon mit seinem 1882 entstandenen Vorgängerbetrieb, der Mühlenbauanstalt des Wilhelm Seck, der erste Industriebetrieb des Maschinenbaus in Oberursel. Heute ist sie hier, als Standort von Rolls-Royce Deutschland, der letzte große Industriebetrieb dieser Art. Daraus leitet sich auch eine Verpflichtung ab, die Geschichte dieser Motorenfabrik als wesentlichem Bestandteil der Stadt Oberursel zu erfassen, zu bewahren, und für die Öffentlichkeit zu präsentieren. Der mit diesem Zweck 2010 gegründete Geschichtskreis verfolgt dies mit dem Werksmuseum der Motorenfabrik und in Form von Veröffentlichungen.
Das große Projekt der letzten Jahre war die Erarbeitung und Aufbereitung  der ausführlichen Geschichte der Motorenfabrik Oberursel. Im Jubiläumsjahr 2017, zum 125sten Geburtstag der Motorenfabrik, ist das reichlich bebilderte und knapp 900 Seiten umfassende Buch "125 Jahre Motorenfabrik Oberursel" (Autor Helmut Hujer) erschienen. Weitere Publikationen sind auf der Internetseite des GKMO unter "Publikationen/Downloads" zu finden.
Die Aufgaben im Arbeitsgebiet Werksgeschichte umfassen insbesondere:
•    Sammlung relevanter historischer Informationen, Dokumente, und Unterlagen
•    Aufbau und Führung eines Geschichtsarchivs, als Sammlung von Informationsträgern und mit einer Fachbibliothek
•    Erforschung, Beschreibung und Vermittlung der Werksgeschichte
Die Sammlung und Sicherung von Dokumenten aller Art ist das Anliegen aller Mitglieder. Der wachsende Bekanntheitsgrad des Geschichtskreises und seiner Ziele in der Öffentlichkeit hat schon manchen wertvollen Zugang beschert.
Nach zwei betriebsbedingten Umzügen hat unser Geschichtsarchiv (archivische Sammlung) jetzt im „Turmbau“ eine hoffentlich dauerhafte Bleibe gefunden. Das somit im Werksbereich liegende Archiv kann nur in abgestimmten und begründeten Einzelfällen genutzt werden. 
Aus Kapazitätsgründen warten noch erhebliche Bestände an Unterlagen auf das sichten und einsortieren in die dazu bereits nach einer gewissen Systematik angelegten Aktenordner. Hierzu wird noch engagierte Unterstützung gesucht. Daneben beschäftigt sich Günter Hujer mit dem Aufbau einer elektronischen archivischen Sammlung, zunächst für Fotografien, Werkspläne, Firmenprospekte und ähnliche Druckerzeugnisse.

Hilfreich für die Arbeit der AG Werksgeschichte ist die Zuarbeit von Kollegen und Zeitzeugen. 
Dazu tragen auch die ab Anfang 2013 alle zwei Monate stattfindenden Geschichtskreis-Stammtische bei. Organisiert von der  AG Werksgeschichte berichten dort einzelne Mitglieder in Kurzvorträgen zu den unterschiedlichsten Themen und Kapiteln aus unserer Werksgeschichte. Die darüber angefertigten Zusammenfassungen finden Sie als „Stammtischprotokolle“ im Bereich Publikationen oder unter „Downloads“. Dort können Sie auch die „Rundbriefe“ einsehen, mit denen wir über wesentliche Ereignisse im Verein, zum Werksmuseum, in der Firma, oder zur Geschichte der Motorenfabrik berichten.

 
 
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Werksmuseum

  Öffnungszeiten:

Jeden letzten Freitag im Monat
von 15:00 bis 18:00 Uhr

Unkostenbeitrag:
2,50 EUR pro Person

Links
www.Werkbahn.de
Rolls-Royce